Körperfortbewegung
Gefährdungsbeurteilung mit der Leitmerkmalmethode
Die Belastungsart "Körperfortbewegung" berücksichtigt die Fortbewegung von Beschäftigten zu einem Arbeitsort oder an einem Arbeitsbereich. Sie wird unabhängig vom Aufbringen erhöhter Aktionskräfte beurteilt und kann mit oder ohne Last erfolgen. Die Belastungsart lässt sich in folgende Typen einteilen:
- Körperfortbewegung ohne Hilfsmittel (bspw. Gehen, Klettern, Kriechen)
- Körperfortbewegung mit Hilfsmitteln (bspw. Fahren mit Muskelkraft)
Die Höhe der Beanspruchung durch Körperfortbewegung und damit die Wahrscheinlichkeit von Überbeanspruchungen sind abhängig von der Art, der Höhe und den Bedingungen der Belastung sowie den persönlichen Voraussetzungen.
Die vorliegende baua: Praxis "Körperfortbewegung" zeigt, wie eine Gefährdungsbeurteilung mit dem mehrstufigen Leitmerkmalmethoden-Inventar erfolgen kann. Sie ist als Hilfestellung für betriebliche Praktikerinnen und Praktiker wie Führungskräfte, Arbeitsgestalterinnen und -gestalter, Beschäftigtenvertretungen, Sicherheitsfachkräfte oder Betriebsärztinnen und -ärzte verfasst. So können Gefährdungen durch Belastungen bei Körperfortbewegung erkannt und Arbeitsplätze gestaltet werden, Herz-Kreislauf- sowie Muskel-Skelett-Beschwerden kann vorgebeugt werden.
Bibliografische Angaben
Titel: Körperfortbewegung. Gefährdungsbeurteilung mit der Leitmerkmalmethode
1. Auflage.
Dortmund:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2025.
ISBN: 978-3-88261-767-2, Seiten: 46, PDF-Datei, DOI: 10.21934/baua:praxis20241001
Artikelnummer: 3308